Wien ist im Ausnahmezustand, es gibt nichts, wo man nicht an den ESC erinnert wird.

Die Taxi und U-Bahnen haben das ESC Logo (Building Brigdes), in der Parks findet man Schilder mit 12 Points und die ehemalige Grand Prix Sieger sind in Wien angekommen. Darunter wird auch die erste Siegerin Lys Assia sein, die ich sehr gut kenne und die in meinem Buch schon mitgewirkt hatte.

Eine Party jagt die andere und bei der Ö3 Hitparty habe ich mir beim Contest Karaoke das Lied von Udo Jürgens ausgesucht, mit dem Udo Jürgens 1966 den Wettbewerb gewonnen hatte.

Am Sonntag war ein Empfang in der Staatsoper mit prominenten Gästen aus Politik, Oper, Film und Fernsehen. Darunter der österreichische Bundespräsident, der Generalintendant des ORF, Teilnehmer des Eurovision Song Contests aus Norwegen, Ungarn und Zypern.

Am Nachmittag zogen die Teilnehmer ins Wiener Rathaus ein, danach gab es die Opening Party in der Ottakringer Brauerei.

Heute ist die offizielle Generalprobe für die erste Show, die auch als Jurywertung gilt und wir können uns schon heute diese wunderbare Show ansehen.

Danach war es emotional, die Freudentränen konnten die glücklichen Künstler nicht verbergen, denn ihr Wunsch, auf der großen ESC Bühne zu singen, ging in Erfüllung.

Im Eurovisions Club und in der Ottakringer Brauerei wurde dieses Ereignis gefeiert. Ehemalige Sieger, wie Niahm Kavanagh (1993) und Anne Marie David (1973) sangen ihre Siegertitel nochmals auf der ESC Bühne.

Die Party geht weiter bis zum Grand Finale am 23. Mai

Kurz vor dem Semifinale hatten die Künstler u.a. aus Polen, Schweden, Norwegen und Israel ihren großen Auftritt. Als Schweden auf die Bühne kam, tobte die Halle, denn Schweden in den Umfragen derzeit auf Platz 1. Wie immer war bei jedem Life-Auftritt große Aufregung unter den Künstlern.
Conchita ist nicht nur die Königin der Eurovision, nein sie führte bisher auch souverän durch die beiden Shows. Sie war im Gegensatz zu ihren steif wirkenden Moderatoren einfach nur genial.

Gute gelaunte Fans waren außer Rand und Band.
Bei der Party danach waren wieder ehemalige Grand Prix Stars auf der Bühne, die Siegerin der Gruppe Teach in 1975 und die holländische Vertreterin von 1993.

Wie vertreibt man sich die Zeit bis zum Finale?
Mit netten Gesprächen, Parties und nochmals Parties. Hier und dort mischt sich dann doch unters ganz normale Publikum ein ehemaliger Eurovisions Teilnehmer.
Jeder möchte gerne an diesem Abend der Sieger sein, aber 27 Länder gehen am Samstag an den Start, so viele, wie noch nie in einer Finalshow.
Eindrucksvolle Bilder, tolle Bühneneffekte und Rückblende über 60 Jahre Eurovision, so begann das Finale der großen Show.

Jubel hinter den Kulissen, als der Sieger des Abends feststand. Wie immer war es spannend bis zum Schluss.
Eines stand fest, die Gewinnerin der Eurovision in Wien war Conchita, mögen Sie weiterhin das Symbol für Toleranz auf dieser Welt sein, nach dem Motto, besser ein Lied, als Krieg.